Um ein wenig ausführlicher darzustellen, was wir anbieten, gibt es hier eine Übersicht über unsere Ansätze. Diese Darstellung soll einen groben Einblick geben, wofür Ihr uns anfragen könnt. Die Ansäze sind miteinander verschränkt und lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen. Es macht aber einen Unterschied, ob wir eine Gruppenmoderation, eine Konfliktlösung zwischen verschiedenen Parteien oder ein Training mit Euch machen. Wenn Ihr Euch nicht so sicher seid was Ihr braucht, lest mal hier und fragt uns gern! Wir erarbeiten dann mit Euch gemeinsam, was wir mit Euch tun können!

Moderation

In einer Moderation geht es vor allem um die Unterstützung bei der Entscheidungsfindung in einer Gruppe. Das kann, muss aber kein Konflikt sein. Als Moderator*innen würden wir euch als Gruppe vor allem erstmal Fragen stellen und so versuchen, die verschiedenen Postionen und Bedürfnisse in der Gruppe zu sammeln.
Daraufhin würden wir eine Diskussion über die verschiedenen Positionen und Entscheidungsmöglichkeiten moderieren, an deren Ende hoffentlich eine gute Entscheidung der Gruppe steht. Wir bemühen uns dabei eine neutrale Position einzunehmen und werden keine Entscheidung für euch Treffen – wir versuchen euch dabei zu helfen selber eine Entscheidung zu treffen. Es kann in Moderationen Situationen geben, in denen eine gemeinsame Entscheidung einer Gruppe nicht möglich ist, weil nicht alle anwesend sind oder weil eine Konsensentscheidung durch ein Veto blockiert ist. In einem solchen Fall kann die Moderation enden, muss sie aber nicht. Im Unterschied zu einer Mediation kann es in Moderationen, wenn eine Gruppe das wünscht, auch Nicht-Konsensentscheidungen geben, d.h. Entscheidungen, die nicht von allen in der Gruppe gut gefunden werden. Wir würden uns bemühen mit euch Konsensentscheidungen zu finden, würden aber auch eine Entscheidungsfindung, die nicht von allen in der Gruppe mitgetragen werden muss, mit euch versuchen, wenn sich kein Konsens finden lässt. Natürlich nur, wenn ihr das wollt.


Konfliktlösung (Mediation)

In einer Mediation geht es um die Bearbeitung eines Konfliktes, im klassischen Fall zwischen zwei Personen. Ziel ist es Konflikt zu bearbeiten, die für eine oder beide Parteien als belastend erlebt werden und mit denen die Konfliktparteien alleine keinen Umgang finden, der diesen Zustand verbessern würde. In der Mediation dreht es sich viel um die Wahrnehmung und das Erleben des Konfliktes der beiden Konfliktparteien. Auf dieser Basis soll eine Vereinbarung zum Umgang mit dem Konflikt zwischen den Konfliktparteien getroffen werden, die für beide Konfliktparteien eine Verbesserung darstellt. Die*der Mediator*in ist in diesem Prozess allparteilich, dass heisst sie schlägt sich nicht auf eine Seite. Sie ist auch Lösungsabstinent, d. h. sie schlägt keine Lösungen oder keinen Umgang mit dem Konflikt vor, sondern unterstützt bei der Suche nach einem Umgang zwischen den Konfliktparteien. Der gesamte Prozess ist für alle Teilnehmenden freiwillig und wird beendet, bzw. scheitert, wenn eine der Konfliktparteien aus dem Prozess aussteigen möchte oder keine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann.

Training

In einem Training geht es um die Vermittlung und den Austausch von Wissen, Techniken, Methoden usw. Das heißt, wir geben – im Unterschied zu Moderation und Mediation – auch Inputs zu verschiedenen Themen, wenn dies von euch gewünscht ist. Wenn ihr zum Beispiel mit eurer Gruppe Methoden erarbeiten wollt, wie ihr euch in eurer alltäglichen Praxis selbst moderieren könnt, machen wir das mit euch.
Dabei verfolgen wir einen möglichst interaktiven Ansatz, in dem die Gruppe die Inhalte selbst erarbeitet. Wir stehen dabei strukturierend, moderierend und mit inhaltlichen Beiträgen zur Verfügung und bereiten mit euch ein Konzept vor, dass den Bedürfnissen eurer Gruppe entspricht.